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Glück in der Liebe

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Die Liebe ist eine Himmelsmacht. Das Wort selbst ist ein Dachbegriff für alles mögliche, wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit, Selbstliebe, erotische Liebe und vieles mehr.

Hier geht es um Amor: die Liebe zwischen zwei einander bislang Fremden, die sich hingerissen in die Arme sinken.

Drei allgemeine Hinweise zu dieser Himmelsmacht seien gestattet:

  • Zu lieben und geliebt zu werden dürfte für fast alle Menschen das höchste Gut auf Erden sein.
  • Zu lieben und nicht geliebt zu werden gilt für fast alle Menschen als der Inbegriff des Schrecklichen. Schon Freud sagte: Niemals sind wir ungeschützter gegen das Leiden, als wenn wir lieben.
  • Die Rezepte in den unzählbaren Liebesratgebern, wie eine verschmähte Liebe doch noch gewonnen, eine eingeschlafene Liebe aufgeweckt, eine     zerbrochene gekittet werden könne, sind allesamt meist untauglich.


Was sind nun die Bestandteile dieser Himmelsmacht?


Da ist zunächst ihr Hauptbestand, die chemisch-biologische Übereinstimmungen. Man muss sich im wahrsten Sinne des Wortes zuerst riechen können. Die Natur will im Interesse der bestmöglichen Fortpflanzung einen guten Mix der Gene sicherstellen. Deshalb entscheidet nicht der Kopf über den Liebespartner sondern auf einer unbewussten Ebene doch wohl der Körper. Seit Einführung der Antibabypille irrt sich diese unbewusste Ebene jedoch häufiger.

Es gibt wissenschaftliche Hinweise, dass viele Frauen nach dem Absetzen der Pille plötzlich feststellen, dass sie mit dem Falschen zusammen sind.

Daneben sind da noch die fürsorgliche Liebe, die Achtung, das Vertrauen, die gleichgerichteten Interessen und weitestgehend gleiche Ansichten und Werte.

Wenn das alles gegeben ist, dann gilt es das empfindliche Pflänzlein nach dem ersten brachialen Lustansturm zu hegen und zu pflegen, denn Liebe ist auch ein flüchtiges Gut, es kommt und geht nach Belieben.

Der Feind jeder zwischenmenschlichen Beziehung ist die Langeweile.
Die kann sich nun vielfältig äußeren. Langeweile im Bett. Die Italiener meinen das Bett ist die Oper des kleinen Mannes. Also jeden Tag eine neue Aufführung? Bleiben Sie phantasievoll, überraschend und nicht zu bierernst. Die wenigsten verlangen die akrobatische Ausdauerhöchstleistung, zumindest nicht nach einer gewissen Zeit. Langeweile ist aber auch nicht nur auf das Bett bezogen. Da stellt sich manchmal die Auffassung ein, der oder die will ja nur das eine, ansonsten ist da nicht viel anderes los.

Eine gute Ehe zu führen gehört zum schwierigsten was zu meistern ist. Irrungen und Wirrungen lauern an jeder Ecke. Wie man mit ihnen umgeht macht dann den Unterschied aus.


Wir leben in modernen Zeiten, da ist Ehe altmodisch.
Die Dauerpartnerschaft mit der Lebensabschnittsgefährtin (en) klingt da durchaus interessanter. Die Probleme sind natürlich die Gleichen, vielleicht reißen sich die Beteiligten ein bisschen besser zusammen, denn ohne Trauschein verschwindet es sich halt doch viel schneller.


Kinder sind Belastung und Freude zugleich.

Welch eine Überraschung! Für eine gewisse kurze Zeit haben fast alle Freude damit, dann wird es problematisch, der Genmix und was man Ihnen so beibringt und vorlebt setzen die weiteren Weichen.

Auch für die Ehe gilt, es gibt kein dauerndes Glück von immer gleicher Intensität.
Das Glück folgt Höhen und Tiefen, wie das übrige Leben auch. Es sind die Momente die das Glück spenden und damit sind nicht nur das Bett und die Lust gemeint.

Wenn sich das Unglücklichsein in der Ehe, der Partnerschaft häuft, dann sollte man eine Trennung erwägen und seinem Glück eine neue Chance geben.
Übrigens die schlechten Ehen und Partnerschaften sind weitaus häufiger als die guten.

Hassliebe, also Hass und Liebe sind enge Verwandte, die Grenze scheint fließend zu sein und sich zu überlappen.
Man sagt nicht umsonst: „Wer zu großer Liebe fähig ist, ist auch zu großen Hass fähig." Das zeigt sich leider oft auch überdeutlich bei einer Trennung, der vormals sich liebenden.

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