Qilango Tipps

Vorheriger Artikel:

Zunahme von Essstörungen

Was bei der Ernährung schief läuft

Stichworte

QilangoShop

Das passende Produkt zu diesem Thema finden Sie hier
Trinken ist ebenso wichtig wie Essen - vor allem für Kinder. Denn sie haben in Relation zum Körpergewicht einen deutlich höheren Flüssigkeitsbedarf als Erwachsene - und gerade bei ihnen kommt das Trinken meist zu kurz.

Nötige tägliche Trinkmengen

Vorschulkinder brauchen mindestens 1 l Flüssigkeit, Grundschulkinder 1,25 l. Oftmals wird Durst mit Hunger verwechselt, dann isst man, anstelle, dass man Flüssigkeit zu sich nimmt.

Die besten Durstlöscher

Die besten Durstlöscher sind Wasser - aus der Flasche oder frisch aus der Leitung. Aber auch schwach gesüßte Tees oder gespritzte Fruchtsäfte sind günstiger als die stark zuckerhaltigen Limonaden und Fruchtsäfte. Fruchtsäfte sollten ohnehin nur als "gespritzte" also mit Wasser verdünnt zu sich genommen werden.

Notwendige Vitamine

Bei den Vitaminen sind einige der B-Gruppe (Folsäure, B1, B2) sowie Beta-Karotin manchmal knapp. Isst, das Kind aber täglich Vollkornprodukte oder Nüsse und Kerne, Milch, Joghurt oder Käse, etwas frisches Obst und Gemüse, dann ist die Versorgung sicherlich ausreichend. Karotin ist vor allem in gelbem Gemüse und Obst enthalten; die köstlichen Netzmelonen, Aprikosen und Mangos sind voll mit Karotin. Aber neben Karotten sind auch Tomaten, selbst als Saft oder Mark, sehr karotinreich.

Frische Zubereitung ist wichtig

Vitamine leiden unter Hitze, Licht und Luft. Deshalb ist es wichtig, das Essen frisch zuzubereiten.

Mineralstoffe so wichtig wie Vitamine

Mineralstoffe sind weniger empfindlich. Trotzdem bekommen Kinder von zwei Mineralstoffen nicht genug: Calcium und Jod. Calcium lagern wir in unseren Knochen ein - es ist unser lebenslanger Vorrat. Eine schlechte Versorgung damit macht sich erst in späteren Jahren bemerkbar (Osteoporose, aber auch laut neuester Forschung möglicherweise Diabetes Typ II). Kinder trinken heute viel zu wenig Milch: etwa 0,5 l hat soviel Calcium, wie ein Kind braucht. Das entspricht 70 g Hartkäse oder 105 g Weichkäse. Am besten wird das Calcium in mehreren Portionen über den Tag aufgenommen - vor allem abends. Ein Stückchen Käse anstelle von Schokolade wäre deshalb angebracht. Jod ist in unserem Grundwasser wenig enthalten. Die Folge ist langfristig ein Kropf. Hier helfen nur jodiertes Speisesalz und Seefisch. Mit Jodsalz gebackenes Brot sorgt ebenfalls für die nötige Versorgung.

Die anderen Mineralstoffe sollten kein Problem sein, ausgenommen das Kind ernährt sich extrem vegetarisch. Bei jungen Mädchen kann ein Eisenmangel manchmal vorkommen. Hier helfen kleine Portionen von dunklem Fleisch in Kombination mit Vitamin C reichen Säften. Außerdem grünes Gemüse - wie beispielsweise Spinat, Brokkoli etc., Vollkorngetreide, Nüsse und Samen wie Sesam oder Sonnenblumenkerne.

Ballaststoffe sind Bioaktivstoffe

Ballaststoffe gehören zu den so genannten Bioaktivstoffen, die nicht lebensnotwendig sind, aber gesund halten. Es macht einen großen Unterschied, ob wir Vitamine als Pille oder beispielsweise in Form eines Apfels zu uns nehmen. Der Apfel enthält noch hunderte anderer Stoffe, die für unsere Ernährung wichtig sind und die uns die Vitamine in der bestmöglichen Form erschließen. Wenn Fast Food den Speisezettel eines Kindes anführt, dann kommen diese Stoffe zu kurz. Eine ausgewogene Mischkost sorgt demgegenüber für eine ausreichende Versorgung.
Bewerte diesen Artikel
Mit anderen teilen

Vorheriger Artikel:

Zunahme von Essstörungen

Tipps von A - Z